Informationen zum Thema Carving
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DAS NEUE FEELING BEIM SKIFAHREN - CARVING!

Der Trend geht nun endgültig und unaufhaltsam Richtung Carving-Ski's.

Die Freizeitindustrie hat mit diesem, anfangs unter Skiassen verpönten (vielleicht ja auch Heute noch), Trendsportgerät Zeichen gesetzt. Was ursprünglich für "verrückte" Funsportler gedacht war, beherrscht nun auch die Rennszene! Auch die letzten Zweifler wechseln nun auf kürzere, taillierte Carving-Ski's.

WAS IST AN DIESEN BRETTERN SO SPEZIELL? FAHREN DIE VON SELBST?

Nein, so ist es nicht! Kurz gesagt: um um den Bogen zu fahren rutschte man mit den "ursprünglichen Ski's" über

die Kanten mit einer mehr oder weniger ausgeprägten Hoch-Tief-Bewegung und dem "Stockeinsatz". Mit den Carvern meistert man die Kurven auf den Kanten. Die bekannten parallelen Graben auf der Piste sind das Resultat.

MIT ODER OHNE STÖCKE?

Das bleibt eigentlichen jedem Fahrer selbst überlassen. Der Eine carvt mal zwischendurch über einen schönen Hang und fährt auch noch mit konventionellen Technik - mit Stöcken. Der Andere carvt mit extremer Schräglage und empfindet die Stöcke als störend. Der Dritte zieht seine Spuren mit Stöcken und extremer Schräglage.

ABER DAS VERLETZUNGSRISIKI IST DOCH VIEL GRÖSSER?!

Das Verletzungsrisiko hängt noch immer von der Fahrweise des Skiläufers selbst ab. Dabei spielt es keine Rolle ob mit ursprünglichen Alpinski's oder mit aktuellen Carvingski's. Es wird viel geredet über die Standerhöhungen auf den Carvingski's. Der durch die Bindungsplatte verlängerte Unterschenkel soll die Verletzungsgefahr erheblich erhöhen. Das einzige was diese Verlängerung bewirkt, ist eine feiner zu dosierende Steuerung (Eine genaue Ausführung zu diesem Thema findest Du hier). Richtig ist, dass durch die grössere Schräglage die Kräfte, die man der Fliehkraft entgegenbringen muss, ent

sprechend grösser werden. Der Körper muss für extreme "Turn's" auch ausreichend gut trainiert sein!

CARVEN, DAS SPIEL MIT DEN FLIEHKRÄFTEN!

Wie bereits angetönt, entstehen durch den Einsatz der Kanten und der verstärkten Schräglage Fliehkräfte. Diese können so ausgeprägt sein, dass man sich fühlt wie in einer Achterbahn oder im Cockpit eines Supersportwagens! Es sind wunderbare Eindrücke, die man beim Carven gewinnt. Im Normalfall gilt: Wer das Feeling einmal hatte, möchte es nie mehr missen!


ABER VORSICHT!!!

Das Carven birgt auch neue Gefahren, welche man gerade als Neuling unbedingt beachten muss:

Hohe Kurvengeschwindigkeiten: Durch das fahren auf der Kante

erreicht man ungeahnt hohe Geschwindigkeiten oder gar Beschleunigung in der Kurve.
Die Notbremse (Querstellen der Ski's) lässt sich nicht so schnell ziehen wie in "gerutschten" Bögen!

Deshalb vorausschauend fahren und auch den Blick bergwärts machen!

Höherer Platzbedarf: Der Platzbedarf auf der Piste ist grösser. Der Carver fährt nicht nur in der Fallinie und kreutzt so vielfach die Spur anderer Pistenmitbenutzer. Auch hier: Vorausschauend fahren und auch den Blick seitwärts oder gar bergwärts machen!

Der Bremseffekt des Drift's über die Kante entfällt: Den Selbstbremseffekt wie bei einem Parallelschwung gibt's beim Carven nicht. Somit sind wir wieder beim ersten Punkt. Die Geschwindigkeit lässt sich durch das Ausfahren des Bogens dosieren - der Platzbedarf des Carver's steigt.

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